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Es werden Posts vom 2020 angezeigt.

Abgetaucht in die Tiefe

Heute brauchen Sie starke Nerven.
Denn wir reisen gemeinsam zum 23. Jänner 1960 und tauchen mit Jacques Piccard und Don Walsh ab. Ihr U-Boot "Trieste", ein von Jaques Vater konstruierter Bathyscaphe, bringt die beiden bei ihrem Versuch, den Tauchrekord zu brechen, in eine Tiefe von 10 916 Metern unter dem Meeresspiegel. Die Stelle, die 1951 nach dem Vermessungsschiff "Challenger II" noch als "Challengertief" bezeichnet wird, erhält nach dem spektakulären Tauchgang einen anderen Namen, "Triestetief". Das wissen die beiden Abenteurer zu dem Zeitpunkt aber noch nicht. Piccard und Walsh stellen mit ihrem Wagnis einen bis heute ungebrochenen Tauchrekord auf und schreiben dabei auch noch Uhrengeschichte. Richtig gelesen! Denn was ist ein Abenteurer ohne die passende Uhr?

The deepest end of the deepest ocean: Detailausschnitt mit unglaublicher Tiefenangabe bereits ab den späten 1960er-Jahren. Als kommerzielles Produkt für jedermann zu haben.



Taucheruhr,…

Glas ist nicht gleich Glas!

Das Uhrglas ist einer der wichtigsten Bestandteile einer Uhr.
Wieso? Das Glas schützt vor externen Einflüssen und sorgt dafür, dass unsere Uhr dicht ist. Die Dichtheit ist eines der wichtigsten Qualitätszeichen einer Uhr. Doch nicht nur die Funktion ist wichtig. Sie haben es erraten, auch die Optik spielt natürlich eine Rolle.
Die Partnerwerkstätte der Chronothek verfügt  über ein einzigartiges Lager an alten Uhrgläsern. Was den Unterschied ausmacht und warum wir manche Gläser bevorzugen, erfahren Sie in diesem Artikel.

Superdome: Rolex Submariner 5513, späte 1980er-Jahre, noch mit einem original "Superdome"-Plexiglas ausgestattet. 





Mineralglas Uhren, vornehmlich Taschenuhren, die vor 1930 gebaut wurden, waren mit Mineralgläsern ausgestattet. Das Mineralglas (Siliziumoxid) ist dem Fensterglas ähnlich, wird aber mit Oxiden veredelt und somit gehärtet. Extrem dünn, zart und edel - so wirkt das Mineralglas und verhilft der Uhr zu einem unverwechselbaren Aussehen. Der große Nachte…

Die Schönheit eines Makels

Ja, wir geben es zu.
Sonst predigen wir immer, dass der tadellose Zustand einer Uhr neben Marke und Modell das wichtigste Attribut für einen Uhrensammler ist. Das stimmt auch, aber die individuelle Patinierung oder die Veränderung durch den Alterungsprozess kann eine Uhr noch faszinierender machen.

Emergente Musterbildung: "Spider-Dial" entstanden aus dem Nichts.







Nobody is perfect Unter Makel versteht man in der Uhrenwelt das Phänomen, dass sich die Optik einer Uhr - und zwar nur diese - mäßig bis stark, jedoch wahrnehmbar verändert. Wichtig dabei ist, dass Werk- und Gehäusezustand dabei einwandfrei sein müssen, denn diese wesentlichen Teile bestimmen den Wert einer Uhr. Wo sich Makel dagegen einschleichen dürfen, sind Zifferblätter, Zeiger und Lünetten.

Trump hätte seine Freude: "Pussy Galore" mit reinrassigem "Tropic-Dial", in zart-brauner Verfärbung eines ursprünglich tief schwarzen Zifferblattes.





Same same but different - die vielen Gesichter eines Make…

Wir öffnen wieder ab 14. April 2020

Die Freude ist groß - wir sind bald wieder da!
Wir freuen uns sehr, ab dem 14. April alle Freunde, Stammkunden und Uhrenliebhaber wieder bei uns in der Chronothek begrüßen zu dürfen.


Da uns die Gesundheit unserer Kunden und natürlich auch unseres Teams besonders wichtig ist, läuft der Besuch in der Chronothek ein wenig anders ab als gewohnt.

Wir bitten um Verständnis, dass wir sehr darauf bedacht sind, dass etwaige neue Auflagen eingehalten werden und bitten Sie, diese bei Ihrem nächsten Besuch zu berücksichtigen:
Begrenzter Eintritt: Damit wir das Risiko so gering wie möglich halten, können wir nur drei Kunden auf einmal im Geschäft begrüßen. Wir bitten um Verständnis, dass es unter diesen Umständen zu Wartezeiten vor dem Geschäft kommen kann. Unser Team ist natürlich bemüht, diese so kurz wie möglich zu halten und Sie trotzdem mit der gewohnt ausführlichen Beratung bedienen zu können.Kein Händeschütteln: Sie wissen, dass wir unsere Kunden gerne herzlich begrüßen. Wir hoffen, dass wir…

Frauenpower

Zugegeben, auf den ersten Blick glaubt man es nicht.
Aber doch, die folgenden Modelle haben es faustdick hinter den Ohren und sind extrem belastbar. Lassen Sie sich also überraschen, denn die Modelle, die wir Ihnen heute vorstellen, sind perfekt, um sie auch bei der hoffentlich bald wiederkehrenden Sportroutine einzubinden.
Einmal durch den Ärmelkanal Zu Beginn ein kleiner historischer Exkurs: 1927 war es eine Frau, Mercedes Gleitze, die mit einer Rolex Oyster mehr als zehn Stunden im Ärmelkanal schwamm. Zwar ist der Versuch, das Gewässer zu durchqueren, leider nicht geglückt, aber die Uhr ist wasserdicht geblieben. Im Gegensatz zu ihren männlichen Pendants, die oftmals schon vom Erscheinungsbild robust und groß wirken, sind viele Frauensportmodelle sehr elegant, wirken exklusiv und fast ein bisschen sensibel. Doch lassen Sie sich nicht täuschen, sie sind mindestens genauso belastbar.
Eine exklusive Auswahl Jetzt fragen Sie sich bestimmt, mit welchem Modell Sie auf der sicheren Seite …

Die Ikonen der 50er Jahre

Das grafische Design der 50er Jahre findet sich heute noch.
Wir sehen es in der Mode, beim Interieur und natürlich auch bei Kreationen von Zeitmessern. Doch was macht diese "grafischen Klassiker" und die Zeit, aus der sie stammen, aus? Wir verraten es Ihnen, denn eines ist klar: Ein wahrer Klassiker muss sich den Ikonen-Status erst erarbeiten.


Die Rolex Oyster Perpetual Explorer I: Dieses Modell ist stilistisch längst unvergänglich geworden. Jede Minute ohne sie ist verschwendete Zeit.





... das Nachfolgemodell mit der Ref. 214270 kombiniert die Stilsicherheit des kleineren Modells mit mehr Dynamik und Sportlichkeit, das sie durch das größere Gehäuse mit 39mm Durchmesser gewinnt.



Kontrastreich und unmissverständlich Uhrenkenner wissen es. Egal, ob die Fliegeruhren von IWC oder die Rolex Oyster Perpetual Explorer I - diese Modellreihen haben eines gemeinsam: Sie sind kontrastreiche, unmissverständliche Uhren. Schlicht und gerade deswegen richtig stark.

Die Fliegeruhren: Die IWC Ma…

Die vielen Namen und Gesichter der GMT-Master

Sie ist die Rolex mit den wahrscheinlich meisten Spitznamen - die GMT-Master.
Kaum eine andere Sportuhr von Rolex wurde von Sammlern so verehrt und von derart vielen bekannten Persönlichkeiten der Geschichte getragen. Heute erzählen wir Ihnen neben ihrer Biographie auch noch technische Details zu dieser Uhr.

Kräuterlimonade: Die "Rootbeer" GMT-Master 16753, hier ein frühes Modell mit Nipple-Dial, verdankt ihren Namen einer amerikanischen Kräuterlimonade. Deren Flüssigkeitsfarbe ähnelt nämlich ziemlich genau der Tönung des Zifferblattes und der Lünette.
Zwei-Zeitzonen-Uhr für Pan Am Die Geburt der GMT-Master hängt unmittelbar mit der Konstruktion der Boeing 707 Ende der 1950er-Jahre zusammen. Durch die rasante Ausweitung des Interkontinentalflugverkehrs kam es für die Piloten zu neuen Anforderungen. Die amerikanische Fluggesellschaft Pan American World Airways (kurz Pan Am) trat deswegen mit einem besonderen Wunsch an Rolex heran. Man wollte eine technische Armbanduhr für Pilo…

Liebesbriefe aus der Bräunerstraße

Sie glauben, der Partnerlook ist total 80er?
Da liegen Sie falsch, denn gerade bei Uhren tickt hier alles anders. Sie wollen ein Zeichen der Zusammengehörigkeit setzen, das romantisch aber nicht kitschig ist? Dann haben wir gute Nachrichten für Sie - wir haben da einige Vorschläge von geeigneten Uhr-Pärchen, die besonders schön sind.

Denn kann man Verbundenheit feinsinniger und edler ausdrücken als durch zusammenpassende Uhr-Modelle? Intern nennen wir sie das "Doppelte Lottchen" - Uhrenpaare, die entweder aus derselben Modellserie stammen oder aufgrund ihrer Optik wie Zwillinge zusammengehören. Eine Größe für die Lady, eine für den Herren und das gemeinsame Valentinstagsgeschenk kann zur schönsten Liebeserklärung werden.

Wir wären nicht die Chronothek, wenn wir nicht einige besonders schöne Paare zu Ihrer Inspiration herausgesucht hätten und Ihnen hier vorstellen ...

Lässt Vintage-Herzen höher klopfen: Audemars Piguet Royal Oak in der Größe 39mm für ihn und in 30mm in einer S…

Durchblick in luftiger Höhe

Fliegeruhren sind eng mit der Luftfahrt verbunden.
Diese Erkenntnis ist wohl wenig überraschend. Für Piloten haben die Uhren eine wichtige Funktion übernommen, da sie bei der zeitlichen und geografischen Orientierung geholfen haben. Um das Ablesen so schnell und einfach wie möglich zu gestalten, waren dabei besonders das schwarze Zifferblatt, große Leuchtziffern und -zeiger, Drücker und Knöpfe wichtig, die auch mit Handschuhen zu bedienen waren. Je mehr sich die Luftfahrt entwickelt hat, desto mehr verloren die Instrumente ihre Aufgaben. So wurde die Fliegeruhr im Zuge der 1950er-Jahre ein eigenständiges Thema. Die Funktionalität rückte in den Hintergrund und das Grunddesign trat hervor, das in weiterer Folge alle Sportuhren beeinflusst hat.
Wir haben drei Schlüsselmodelle für Sie. Achtung, danach werden Sie eventuell den Drang spüren, Ihre Sammlung zu erweitern.
Breitling Navitimer 1952 am Markt etabliert, ist die Breitling Navitimer eine große, markante Fliegeruhr mit Dr…

Die Unsterblichen

Ob Mode, Möbel, Fotografien oder auch Uhren - 
das Wort Vintage ist omnipräsent und in aller Munde. Vintage ist zu einem Synonym für Coolness geworden. Cool, weil eben alt (aber nicht antik). Während wir bei Autos völlig selbstverständlich von Oldtimern sprechen und wissen, was damit gemeint ist, stellt sich beim Begriff Vintage durchaus die Frage, was das eigentlich genau ist.
Wo fangen Vintage und Retro an und wo hören sie auf? Wir geben Ihnen die Antworten.
Das Geheimnis, wie man zeitlos wird Was bedeutet Vintage für unseren geliebten Uhrenbereich? Wir bezeichnen alle Uhren, die grob vor dem Jahr 1980 produziert wurden, als »Vintage Uhren«. Im Regelfall sind diese Uhren noch mit einem Acrylglas ausgestattet. Das Saphirglas, das einen Technologiesprung bedeutet hat, kommt erst in den 1980er-Jahren zur Anwendung. Die schlechte Nachricht: Die Uhr, die Sie sich im vergangenen Jahr aus einer neuen Produktlinie ausgesucht haben und heute vom Handgelenk nehmen, ist noch lange nicht Vintage.…