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Schönheit kommt von Außen

Wir haben für Sie die Top 5 der eleganten Herrenmodelle stilsicher und außerordentlich motiviert zusammengestellt. In unserem Ranking ist für den Dandy, Bohemian oder Gentleman sicherlich etwas zu finden.

1. Patek Philippe Calatrava - Objekt der Begierde

Die Patek Philippe Calatrava ist eine der elegantesten und subtilsten Understatement-Uhren. Ihr zeitloses Design, 1932 vom damals 21-jährigen Henri Stern erschaffen, wurde zum berühmtesten und meistgenannten Uhrenmodell der Welt. Erst in den 1980er-Jahren erhielt sie den Namen "Calatrava". Er entstand, als sich eine große Sammlerszene rund um die interessantesten Designs und Marken zu bilden begann. Heute ist die Calatrava der Inbegriff einer schönen und eleganten Sammleruhr, deren Besitz äußerst erstrebenswert ist.
 
Calatrava: Patek Philippe Ref. 5119J, mit 36mm größer als die bekannte Ref. 3919. Ganz klassisch gehalten mit einem weißen Zifferblatt und feinen, römischen Ziffern.
 
 
Kipferl:
Patek Philippe Calatrava Ref. 6000G. Eigenwillig, asymmetrische Anordnung der dezentralen Sekunde und Datumsanzeige im Stile der 1930er-Jahre. Datumszeiger mit einem halbmondförmigen Indikatoren-Element. Eine Uhr für Individualisten.
 
 

2. IWC Portugieser - Später Ruhm und der Weg zum Klassiker

Der Legende nach wurde in den 1930er-Jahren die Portugieser entwickelt, um dem Wunsch portugiesischer Kaufleute nachzukommen, eine größere, besser ablesbare und zugleich elegante, ganggenaue Uhr tragen zu können. Die IWC-Uhrmacher nahmen daher das Savonnette-Taschenuhrwerk Kaliber 74, bei dem sich die Aufzugskrone ohnehin auf der rechten Seite befindet, und bauten es in ein Armbandgehäuse ein. Die Geburtsstunde der Portugieser. Ihr Erfolg lässt einige Zeit auf sich warten, denn zunächst finden sich kaum Liebhaber. Das Design gilt als zu extravagant. Ein puristisches, großes Gehäuse, das subtile Zifferblatt - die Erscheinung der Portugieser ist ungewohnt. Als IWC Anfang der 1990er die beliebtesten Modelle neu interpretiert herausbringt, werden auch die großen "Taschenuhr-Armbanduhren" erneut vorgestellt. Jetzt setzt die Kehrtwende ein und die Portugieser startet durch. Aktuell ist sie aus dem IWC-Sortiment nicht mehr wegzudenken und gilt als Klassiker.
 
Kick off: IWC Portugieser Ref. 5441. Diese Uhr wurde 1993 als limitierte Edition mit dem berühmten Manufakturwerk Kaliber 9828 am Markt vorgestellt. Das Modell leitete eine Serie von noch heute in Gebrauch befindlichen Variationen der Portugieser ein.
 

Die Mächtige: IWC Portugieser 7 Days Ref. IW5001 mit einem blauen Zifferblatt und silbernen Hilfszifferblätter. Eine limitierte Auflage der Automatikuhr mit 7-Tage-Gangreserve und mächtiger Haptik.
 
 

3. Jaeger-LeCoultre Reverso Grande Taille - Der Erfolg liegt in der Form

Die Firma Jaeger-LeCoultre glänzt mit einer ausgefallenen Geschichte, welche auch auf der offiziellen Homepage zu lesen ist. 1931, als sich das Polospiel im europäischen Raum ausbreitet und gesellschaftsfähig wird, lässt sich Jaeger-LeCoultre etwas ganz Besonderes einfallen. Die Uhrenmanufaktur kreiert eine Armbanduhr, die auch während des Wettbewerbs von den Polospielern getragen werden kann und dabei unbeschädigt bleibt. Das Gehäuse ermöglicht ein intaktes Glas und Zifferblatt, indem man es einfach umdreht und den blanken Gehäuseboden nach oben trägt. Seit damals hat sich das Modell vom ursprünglichen Entwurf der Reverso laufend weiterentwickelt. Es entstanden unzählige Modell-Varianten, sowohl in den Komplikationen als auch in der Größe. Die Reverso Grande Taille wurde in den 1980er- und 1990er-Jahren ein großer Erfolg, da sie auf einem Herrenhandgelenk nie zu klein und mit ihrer rechteckigen Gehäuseform stets ein untypischer und eleganter Blickfang war. Sie ist ein absoluter Top Favorit, wenn es darum geht, eine edle Uhr mit einem sportlichen Geist zu vereinen.
 
Viele Freunde: Die Jaeger-LeCoultre Reverso Grande Taille gibt es in vielen unterschiedlichen Ausführungen. Hier ein Modell in 18k Gelbgold, typisch für den Look der Reverso mit den arabischen Ziffern und den gebläuten Zeigern ...
 
 
... und hier in der 18k Rotgold-Skeleton-Version mit einem Saphirglas-Gehäuseboden, um auf das außergewöhnliche Handaufzugswerk einen Blick werfen zu können.
 
 
 
 

4. Rolex Milgauss - Eleganz mit einem Stahlband

1956 mit der Referenz 6541 für Wissenschaftler und Ingenieure entwickelt, ist die Milgauss amagnetisch und hochpräzise. Durch einen Magnetschirm hält sie ihre Ganggenauigkeit, die sich in der Chronometer-Norm befindet. Das schafft sie auch bei 1.000 Gauß starken Magnetfeldern. Der charakteristisch wichtige, gezackte Sekundenzeiger, der sogenannte "Blitzzeiger", war schon zu ihrer Entstehungszeit ein Blickfang. Die erste Serie wurde Ende der 60er-Jahre durch die Referenz 1019 ersetzt. Ein Modell, das mit dem ersten keine große Ähnlichkeit aufwies und auch auf den typischen Blitzzeiger verzichtete. Erhältlich war es jedoch in zwei Varianten, so mit einem schwarzen oder einem silbernen Zifferblatt. Nachdem die Produktion dieser Referenz im Jahr 1988 beendet wurde, dauerte es etwas, ehe die Milgauss wieder ins Gespräch kam. Erst im Jahr 2007 stellte Rolex das Modell wieder her, wobei sich die Optik erneut verändert hatte. Jetzt war der Blitzzeiger zurück und es gab ein gefärbtes Saphirglas (Ref. 116400GV). Zwei weitere Ausführungen, die mit einem ungefärbten Saphirglas ausgeliefert wurden, verfügten über ein weißes oder ein schwarzes Zifferblatt. 2014 wurde das Modell mit dem schwarzen Zifferblatt aufgelassen und stattdessen eines mit blauem Zifferblatt und grünem Saphirglas vorgestellt. Aktuell sind nur mehr die zwei Modelle mit dem grünen Saphirglas bei Rolex im Sortiment. Gerade die außergewöhnliche Farbkombination macht die Milgauss zu einem nachgefragten Modell, das viele Anhänger findet. Sie ist passgenau für jeden, der eine anmutige und zugleich sportliche Uhr sucht. Eine zeitlose Eleganz, die mit Stahlband getragen werden kann.
 
Rolex Milgauss 116400GV: Hochamagnetisches Modell mit solider Verarbeitungsqualität. Subtiles Understatement einer technisch ausgereiften Uhr. Zifferblatt-Varianten in weiß, schwarz und ...
... blau. Das typisch grün schimmernde Saphirglas finden wir nur in den "GV"-Modellen, die Abkürzung für "Glace Verte".
 
 
 
 
 

Cartier Tank Américaine - Stilikone in Edelmetall

Generell sind die Tank-Modelle längst zum Klassiker avanciert. Ihre akzentuierte Gestalt prägt bis heute sämtliche Form-Uhren. Dieses Modell aus dem Hause Cartier besticht durch sein langgezogenes, curvexe Gehäuse. Ursprünglich die Panzerform imitierend und als Antithese zur bekannten runden Uhr in die Waagschale geworfen, eroberte diese außergewöhnliche Design-Ikone schnell die Herzen. Sie hat alles, was man in eine Cartier packen möchte und hüllt sich meistens in Edelmetall ein.
 
Schön gebogen: Die Cartier Tank Américaine Ref. 1741 in 18k Weißgold. Die Gehäuseform schmiegt sich förmlich an das Handgelenk und ist an Understatement nicht zu übertreffen ...


... während das 18k Goldmodell, Ref. 1730, mit einer Chronographen-Funktion und Datumsanzeige ganz selbstbewusst auftritt.
 
 
 
 
 
 
Alle hier vorgestellten Uhren sind bei uns verfügbar und auf unserer Homepage mit weiteren Details zu finden.

Text teilweise entnommen und angepasst aus "Das Prinzip* Uhr" für den Blog der Chronothek.

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