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Wechselstube für Zifferblätter

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Sammeltrend Zifferblätter

Zifferblatt ist nicht gleich Zifferblatt.
Der Sammlermarkt ist in Bewegung. Bei den üblichen Verdächtigen von Rolex und Patek Philippe beobachten wir ein stabiles Preisniveau. Rolex Sportmodelle sind begehrt wie eh und je und erreichen bei Auktionen immer wieder Rekordpreise. Das betrifft vor allem Rolex Chronographen, wie etwa die Daytona-Serien. Hier kommen auch die Zifferblätter ins Spiel. Hervorzuheben ist hier natürlich die Preissteigerung bei den sogenannten "Paul Newman"-Versionen. Nicht oder "Non"-Oyster Chronographen mit schwarzen und skalierten Zifferblättern sind die Gewinner der Bewertungscharts.
Mysteriös: Schwarze Zifferblätter Waren vor ca. drei Jahren die Modelle 2508, die bekanntesten, mit schwarzen Zifferblätter ausgestatteten Vertreter von Rolex Chronographen aus den 1930er-Jahren, deutlich noch unter 50.000.- Euro zu haben, so muss man heute tief in die Tasche greifen. In Auktionen werden mittlerweile Preise jenseits der 100.000.- Euro Marke erz…

Taucheruhren von Jaeger-LeCoultre& IWC

Es ist schon etwas länger her ...
Vor etwas mehr als einem halben Jahrhundert haben Jaeger-LeCoultre und IWC richtig faszinierende Taucheruhren gebaut. Die Rede ist von den Debütmodellen der Jaeger-LeCoultre Master Mariner bzw. der IWC Aquatimer aus den 1960er-Jahren. Zu ihrer Zeit waren diese Modelle absolute "frontier watches", also Uhren an der Grenze des technisch Machbaren gepaart mit einem reduzierten, zeitlosen Design, das mehr Sein als Schein verkörperte und die Jahrzehnte überdauerte.
Sex-Appeal der Vintage-Uhren Nicht falsch verstehen, das heißt natürlich nicht pauschal, dass die aktuellen Modelle der Master Compressor oder Aquatimer Kollektion nicht gute Uhren wären, aber den Sex-Appeal der Vintage-Modelle haben sie nicht. Das verrät uns die Nachfrage auf dem "preowned watch market", auf dem unserer Erfahrung nach das Kundeninteresse an den aktuellen Modellen eher verhalten ist. In diesem Punkt unterscheiden sie sich diametral von der Rolex Submariner, d…

Abgetaucht in die Tiefe

Heute brauchen Sie starke Nerven.
Denn wir reisen gemeinsam zum 23. Jänner 1960 und tauchen mit Jacques Piccard und Don Walsh ab. Ihr U-Boot "Trieste", ein von Jaques Vater konstruierter Bathyscaphe, bringt die beiden bei ihrem Versuch, den Tauchrekord zu brechen, in eine Tiefe von 10 916 Metern unter dem Meeresspiegel. Die Stelle, die 1951 nach dem Vermessungsschiff "Challenger II" noch als "Challengertief" bezeichnet wird, erhält nach dem spektakulären Tauchgang einen anderen Namen, "Triestetief". Das wissen die beiden Abenteurer zu dem Zeitpunkt aber noch nicht. Piccard und Walsh stellen mit ihrem Wagnis einen bis heute ungebrochenen Tauchrekord auf und schreiben dabei auch noch Uhrengeschichte. Richtig gelesen! Denn was ist ein Abenteurer ohne die passende Uhr?

The deepest end of the deepest ocean: Detailausschnitt mit unglaublicher Tiefenangabe bereits ab den späten 1960er-Jahren. Als kommerzielles Produkt für jedermann zu haben.



Taucheruhr,…

Glas ist nicht gleich Glas!

Das Uhrglas ist einer der wichtigsten Bestandteile einer Uhr.
Wieso? Das Glas schützt vor externen Einflüssen und sorgt dafür, dass unsere Uhr dicht ist. Die Dichtheit ist eines der wichtigsten Qualitätszeichen einer Uhr. Doch nicht nur die Funktion ist wichtig. Sie haben es erraten, auch die Optik spielt natürlich eine Rolle.
Die Partnerwerkstätte der Chronothek verfügt  über ein einzigartiges Lager an alten Uhrgläsern. Was den Unterschied ausmacht und warum wir manche Gläser bevorzugen, erfahren Sie in diesem Artikel.

Superdome: Rolex Submariner 5513, späte 1980er-Jahre, noch mit einem original "Superdome"-Plexiglas ausgestattet. 





Mineralglas Uhren, vornehmlich Taschenuhren, die vor 1930 gebaut wurden, waren mit Mineralgläsern ausgestattet. Das Mineralglas (Siliziumoxid) ist dem Fensterglas ähnlich, wird aber mit Oxiden veredelt und somit gehärtet. Extrem dünn, zart und edel - so wirkt das Mineralglas und verhilft der Uhr zu einem unverwechselbaren Aussehen. Der große Nachte…

Die Schönheit eines Makels

Ja, wir geben es zu.
Sonst predigen wir immer, dass der tadellose Zustand einer Uhr neben Marke und Modell das wichtigste Attribut für einen Uhrensammler ist. Das stimmt auch, aber die individuelle Patinierung oder die Veränderung durch den Alterungsprozess kann eine Uhr noch faszinierender machen.

Emergente Musterbildung: "Spider-Dial" entstanden aus dem Nichts.







Nobody is perfect Unter Makel versteht man in der Uhrenwelt das Phänomen, dass sich die Optik einer Uhr - und zwar nur diese - mäßig bis stark, jedoch wahrnehmbar verändert. Wichtig dabei ist, dass Werk- und Gehäusezustand dabei einwandfrei sein müssen, denn diese wesentlichen Teile bestimmen den Wert einer Uhr. Wo sich Makel dagegen einschleichen dürfen, sind Zifferblätter, Zeiger und Lünetten.

Trump hätte seine Freude: "Pussy Galore" mit reinrassigem "Tropic-Dial", in zart-brauner Verfärbung eines ursprünglich tief schwarzen Zifferblattes.





Same same but different - die vielen Gesichter eines Make…

Wir öffnen wieder ab 14. April 2020

Die Freude ist groß - wir sind bald wieder da!
Wir freuen uns sehr, ab dem 14. April alle Freunde, Stammkunden und Uhrenliebhaber wieder bei uns in der Chronothek begrüßen zu dürfen.


Da uns die Gesundheit unserer Kunden und natürlich auch unseres Teams besonders wichtig ist, läuft der Besuch in der Chronothek ein wenig anders ab als gewohnt.

Wir bitten um Verständnis, dass wir sehr darauf bedacht sind, dass etwaige neue Auflagen eingehalten werden und bitten Sie, diese bei Ihrem nächsten Besuch zu berücksichtigen:
Begrenzter Eintritt: Damit wir das Risiko so gering wie möglich halten, können wir nur drei Kunden auf einmal im Geschäft begrüßen. Wir bitten um Verständnis, dass es unter diesen Umständen zu Wartezeiten vor dem Geschäft kommen kann. Unser Team ist natürlich bemüht, diese so kurz wie möglich zu halten und Sie trotzdem mit der gewohnt ausführlichen Beratung bedienen zu können.Kein Händeschütteln: Sie wissen, dass wir unsere Kunden gerne herzlich begrüßen. Wir hoffen, dass wir…