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Rarität mit Herzschlag

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Lebenskraft vergangener Zeiten

Die 1950er-Jahre gaben der Uhrenwelt einen neuen Impuls. Der technologische Fortschritt ermöglichte es, außerordentlich robuste und dennoch genaue Uhren zu bauen, die prompt ihren Weg zu einem professionellen Einsatz fanden. Dieses neue Marktsegment wurde weitgehend von Omega und Rolex beherrscht, die Uhren für jegliche Berufsgruppen und deren technisch-spezifische Bedürfnisse entwickelten. Aufgrund der Konstruktion der Werke wurde eine Robustheit erzielt, die eine noch nie dagewesene Ganggenauigkeit und gleichzeitig eine enorme Unempfindlichkeit gegenüber Stößen zu verwirklichen wusste. Die Uhren wurden so konstruiert, dass sie in großer Stückzahl hergestellt und verkauft werden konnten. Dazu kamen eine verbesserte Stahlqualität der Gehäuse und die Idee des verschraubten Gehäusebodens sowie der verschraubten Kronen. Beide schützten das Uhrwerk vor äußeren Einflüssen, wie Nässe und Staub in hohem Maße, sodass die Entwicklung der professionellen Taucheruhr nicht aufzuhalten war. Dass wi

Zu Uhr gewordene Leibeserziehung

Lassen wir uns heute auf ein Gebiet ein, das manche von uns noch auf dem Zeugnis stehen hatten: die Leibeserziehung. Was macht man mit den Wörtern, die aus der Mode gekommen sind? Man nehme ihnen, was seltsam konnotiert sein könnte, befülle sie mit neuen Inhalten und mache aus ihnen einen Spielraum für experimentelle Assoziationen. Genau das führen wir heute durch und stellen unsere liebsten Damen-Sportmodelle vor.   Die hat Größe: Rolex Yacht-Master 168623. Die Yacht-Master-Serie von Rolex ist die einzige Sportserie, die Damengrößen anbietet. Beliebt sind die Größen Medium in 35mm und Lady in 29mm. Das hier abgebildete Modell entspricht einer Mediumgröße und passt perfekt für die sportlich-elegante Dame.   Schmeichelhaft: Rolex Yacht-Master Lady 169622. Diese Uhr zeichnet sich als feminine Sportuhr aus. Ihr Platinzifferblatt unterstreicht ihr elegantes "Ton in Ton"-Konzept und mit ihrer Größe von 29mm schmeichelt sie als Schmuckstück der Trägerin.     Sport als gesellschaf

Mit der Leuchtkraft der Sterne

Als Symbol für Luxus und Ansehen gelten die Omega Constellation Chronometer-Armbanduhren, und das seit Ihrer Markteinführung im Jahr 1952. Sie bilden die Spitzengruppe der Omega Kollektion und vereinen in ihrem markanten Stern auf dem Zifferblatt die Aussage ihrer einzigartigen Positionierung. Liebhaber exklusiver, alter Zeitmesser berührt das Wort "Constellation" zutiefst. Dabei denken sie etwa an eine goldene Constellation Grand Luxe mit ihrem begehrten Backsteinband oder an eines der extrem seltenen Modelle mit Platingehäuse. Ein Himmel voller Sterne in einem Kosmos voller Sammlerchancen.   Der goldene Stern: Die Bezeichnung "Constellation" wird mit einem auf dem Zifferblatt aufgelegten, goldenen Stern unterstrichen.           Vom Plan einer limitierten Auflage und dem überraschenden Erfolg der Centenary 1948 hatte Omega zur Feier des hundertjährigen Bestehens das erste automatische Armband-Chronometer mit dem Modellnamen "Centenary" herausgebracht. Ei

Die Geschichte der guten Gestalt

Die ersten Formuhren entstanden aus der runden Form der Taschenuhr. Bereits hier wurde mit der Form gespielt, wie etwa die berühmte dreieckige Form der "Masonic Watches" zeigt. Die Entwicklung der Formuhr war von Anfang an von Designgedanken getrieben, von künstlerischen Freiheiten und kreativen Ausdrucksfantasien. Sie verwirklichten sich in polygonalen, ovaloiden, gedehnten und gestreckten Gehäuseformen. Die Technik musste sich der formgebenden Struktur unterwerfen, was mal mehr, mal weniger gut gelang.   Sechseckiger Leonardo: Sie hat die klassische "Da Vinci"-Linie abgelöst und durch ein komplett neues Design ersetzt. Dieses von IWC neu interpretierte Sechseck erinnert an ein Design der 1980er-Jahre. Leg dich um : Die wohl berühmteste und technisch außergewöhnlichste Formuhr ist das Wendegehäuse der Jaeger-LeCoultre Reverso. Heute kaum vorstellbar ... ... war sie 1931 als Sportuhr konzipiert. Sowohl sportliche Versionen mit Kautschukband und elegante mit Brillan

Wunderschöne Sammelalternative

Ein Omega Chronograph 33.3 beschleunigt den Sammlerpuls. Das wissen wir. Mit den folgenden Alternativen verursachen wir aber ebenso eine hohe Herzfrequenz. Die Chronographen von Lemania und Tissot mit dem Kaliber 15 TL sind eine faszinierende Sammelalternative.   Selten, groß, wasserdicht : Lemania Chronograph in der klassischen Omega-Optik. Bereits wasserdicht konzipiert mit runden Drückern, verschraubtem Rückendeckel und weißem Kontrastzifferblatt. 1940er-Jahre, Leuchtzahlen und -zeiger, Werk Lemania 15 TL.   Der vielfältige Omega 33.3 Chronograph Man kennt sie, die 37,5 bis 38mm großen Chronographen im wasserdicht verschraubten Stahlgehäuse von Omega. Die Vielfalt ihrer attraktiven Zifferblätter und das bekannte Kaliber 33.3, das in Stahl- oder (seltener) Goldgehäusen tickt. Ein Kaliber übrigens, das ein paar spannende Details verbirgt, denn es handelt sich um ein modifiziertes Kaliber Lemania 15 TL. Ein robustes Werk aus den frühen 1930er-Jahren mit einem Durchmesser von 15 Linien

Die subtile Diskretion

Der vordergründige Sinn und Zweck von Statussymbolen ist klar. Er liegt meistens in der sichtbaren Differenzierung, die dazu beitragen soll, das Selbstbild des Trägers für die Mitmenschen zu vervollständigen. Deshalb waren die klassischen Insignien von Reichtum und Macht früher vor allem teuer, auffällig und leicht erkennbar. Von Reichtum und Identitätsstiftung Bis weit in die Neunzigerjahre wurde Reichtum offensiv durch die immer gleichen Statussymbole zur Schau gestellt. Bestimmte Produkte und Marken wirkten identitätsstiftend und ordneten den Träger einer bestimmten Gruppe zu. Diese alte Welt ist in Auflösung begriffen. Was bis vor wenigen Jahren noch die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe bedeuten konnte, hat heute keine eindeutige Aussage mehr, führt bestenfalls in die Irre, schlimmstenfalls in die soziale Isolation.   Pssst ... :   Stille Rolex Day-Date in einer Platinausführung, Ref. 118206. Nur das hellblaue Zifferblatt unterstreicht das Edelmetall.           Statussymbol