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Zu Uhr gewordene Leibeserziehung

Lassen wir uns heute auf ein Gebiet ein, das manche von uns noch auf dem Zeugnis stehen hatten: die Leibeserziehung. Was macht man mit den Wörtern, die aus der Mode gekommen sind? Man nehme ihnen, was seltsam konnotiert sein könnte, befülle sie mit neuen Inhalten und mache aus ihnen einen Spielraum für experimentelle Assoziationen. Genau das führen wir heute durch und stellen unsere liebsten Damen-Sportmodelle vor.   Die hat Größe: Rolex Yacht-Master 168623. Die Yacht-Master-Serie von Rolex ist die einzige Sportserie, die Damengrößen anbietet. Beliebt sind die Größen Medium in 35mm und Lady in 29mm. Das hier abgebildete Modell entspricht einer Mediumgröße und passt perfekt für die sportlich-elegante Dame.   Schmeichelhaft: Rolex Yacht-Master Lady 169622. Diese Uhr zeichnet sich als feminine Sportuhr aus. Ihr Platinzifferblatt unterstreicht ihr elegantes "Ton in Ton"-Konzept und mit ihrer Größe von 29mm schmeichelt sie als Schmuckstück der Trägerin.     Sport als gesellschaf

Mit der Leuchtkraft der Sterne

Als Symbol für Luxus und Ansehen gelten die Omega Constellation Chronometer-Armbanduhren, und das seit Ihrer Markteinführung im Jahr 1952. Sie bilden die Spitzengruppe der Omega Kollektion und vereinen in ihrem markanten Stern auf dem Zifferblatt die Aussage ihrer einzigartigen Positionierung. Liebhaber exklusiver, alter Zeitmesser berührt das Wort "Constellation" zutiefst. Dabei denken sie etwa an eine goldene Constellation Grand Luxe mit ihrem begehrten Backsteinband oder an eines der extrem seltenen Modelle mit Platingehäuse. Ein Himmel voller Sterne in einem Kosmos voller Sammlerchancen.   Der goldene Stern: Die Bezeichnung "Constellation" wird mit einem auf dem Zifferblatt aufgelegten, goldenen Stern unterstrichen.           Vom Plan einer limitierten Auflage und dem überraschenden Erfolg der Centenary 1948 hatte Omega zur Feier des hundertjährigen Bestehens das erste automatische Armband-Chronometer mit dem Modellnamen "Centenary" herausgebracht. Ei

Die Geschichte der guten Gestalt

Die ersten Formuhren entstanden aus der runden Form der Taschenuhr. Bereits hier wurde mit der Form gespielt, wie etwa die berühmte dreieckige Form der "Masonic Watches" zeigt. Die Entwicklung der Formuhr war von Anfang an von Designgedanken getrieben, von künstlerischen Freiheiten und kreativen Ausdrucksfantasien. Sie verwirklichten sich in polygonalen, ovaloiden, gedehnten und gestreckten Gehäuseformen. Die Technik musste sich der formgebenden Struktur unterwerfen, was mal mehr, mal weniger gut gelang.   Sechseckiger Leonardo: Sie hat die klassische "Da Vinci"-Linie abgelöst und durch ein komplett neues Design ersetzt. Dieses von IWC neu interpretierte Sechseck erinnert an ein Design der 1980er-Jahre. Leg dich um : Die wohl berühmteste und technisch außergewöhnlichste Formuhr ist das Wendegehäuse der Jaeger-LeCoultre Reverso. Heute kaum vorstellbar ... ... war sie 1931 als Sportuhr konzipiert. Sowohl sportliche Versionen mit Kautschukband und elegante mit Brillan

Wunderschöne Sammelalternative

Ein Omega Chronograph 33.3 beschleunigt den Sammlerpuls. Das wissen wir. Mit den folgenden Alternativen verursachen wir aber ebenso eine hohe Herzfrequenz. Die Chronographen von Lemania und Tissot mit dem Kaliber 15 TL sind eine faszinierende Sammelalternative.   Selten, groß, wasserdicht : Lemania Chronograph in der klassischen Omega-Optik. Bereits wasserdicht konzipiert mit runden Drückern, verschraubtem Rückendeckel und weißem Kontrastzifferblatt. 1940er-Jahre, Leuchtzahlen und -zeiger, Werk Lemania 15 TL.   Der vielfältige Omega 33.3 Chronograph Man kennt sie, die 37,5 bis 38mm großen Chronographen im wasserdicht verschraubten Stahlgehäuse von Omega. Die Vielfalt ihrer attraktiven Zifferblätter und das bekannte Kaliber 33.3, das in Stahl- oder (seltener) Goldgehäusen tickt. Ein Kaliber übrigens, das ein paar spannende Details verbirgt, denn es handelt sich um ein modifiziertes Kaliber Lemania 15 TL. Ein robustes Werk aus den frühen 1930er-Jahren mit einem Durchmesser von 15 Linien

Die subtile Diskretion

Der vordergründige Sinn und Zweck von Statussymbolen ist klar. Er liegt meistens in der sichtbaren Differenzierung, die dazu beitragen soll, das Selbstbild des Trägers für die Mitmenschen zu vervollständigen. Deshalb waren die klassischen Insignien von Reichtum und Macht früher vor allem teuer, auffällig und leicht erkennbar. Von Reichtum und Identitätsstiftung Bis weit in die Neunzigerjahre wurde Reichtum offensiv durch die immer gleichen Statussymbole zur Schau gestellt. Bestimmte Produkte und Marken wirkten identitätsstiftend und ordneten den Träger einer bestimmten Gruppe zu. Diese alte Welt ist in Auflösung begriffen. Was bis vor wenigen Jahren noch die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe bedeuten konnte, hat heute keine eindeutige Aussage mehr, führt bestenfalls in die Irre, schlimmstenfalls in die soziale Isolation.   Pssst ... :   Stille Rolex Day-Date in einer Platinausführung, Ref. 118206. Nur das hellblaue Zifferblatt unterstreicht das Edelmetall.           Statussymbol

Individuen mit eigener Biografie

Unsere Leidenschaft für Vintage bleibt nicht bei der Uhr stehen, sie hat uns in vielen Bereichen fest im Griff. Wir lesen in antiquarischen Büchern, schreiben mit Schreibgeräten aus einer anderen Zeit oder fahren mit Oldtimern und Vintage Fahrrädern lässige Rennen. Für uns sind Handwerk und Vintage Produkte eine neue Form des Konsums und der Zeitgestaltung. Die Lust am Handwerk ist nicht nur Ausdruck von Retro-Trend, sondern ein neues Bewusstsein für Dinge, die unser Leben begleiten. Dinge, die nicht länger austauschbare Massenobjekte, sondern individuelle Stücke sind, die es rechtfertigen, Rohstoffe zu verbrauchen. Wir spüren ihre sorgfältige Fertigung, die gemeinsam mit uns altert und sich vererben lässt. Es sind Wahrnehmungsgefühl und Geschmack verbunden mit Zeitgeist, Milieu und Kultur. Uns mit zeitgemäßen und handgefertigten Vintage-Gegenständen zu umgeben, erfüllt uns mit der Bestätigung, uns wirklich einlassen zu können. Einlassen auf Dinge, die um ihrer selbst willen g

"Hilfe, meine Uhr geht falsch!"

Der Uhr auf die Sprünge helfen. Wenn wir uns einiges von einer Uhr erwarten, dann, dass sie richtig geht. Tut sie es nicht, ist ihre Ganggenauigkeit ins Schwanken geraten. Die Ganggenauigkeit - oder besser gesagt die Abweichung von dieser - kann mehrere Gründe haben. Hier erzählen wir Ihnen, was Sie darüber wissen müssen.   Fingerfertig : Regulieren ist manuelle Feinarbeit.       Auch in Extremlagen nicht aus der Ruh zu bringen Die Ganggenauigkeit beeinflussen kann beispielsweise die Wirkung des Lageeffekts. Unter Lagen oder Schwerkraftlagen verstehen wir den Einfluss der Erdgravitation auf das Unruhsystem der Uhr. Lagert man eine Armbanduhr in der Position mit dem Zifferblatt nach oben oder unten, dann befindet sich die Unruhwelle in Richtung der Schwerkraft. Das bewirkt, dass die Unruh ohne störende Beeinflussung schwingen kann. Dreht man die Uhr jedoch in eine Position, in der die Krone nach unten oder oben zeigt, dann schwingt die Unruh in Richtung der Schwerkraft. Jetzt wird die L