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Mondsüchtig: Die Omega Speedmaster

Fly me to the moon.
50 Jahre ist es her, als es hieß: "Das ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein riesiger Sprung für die Menschheit." Doch nicht nur Neil Armstrong war 1969 auf dem Mond. Die Nasa sendete keine Geringere als die Omega Speedmaster mit ins Weltall. Das Jubiläum nehmen wir zum Anlass, uns die Speedmaster einmal genauer anzusehen. Steigen Sie also mit uns in unsere Chronothek-Rakete, die uns nicht nur dem Mond ein Stückchen näher bringt, sondern auch der Omega Speedmaster!

Die "Moonwatch": Die Speedmaster 1969 ist auch heute noch zu relativ moderaten Preisen zu finden.






The Moon Watch

Auch nach 50 Jahren überstrahlt sie jede andere Sportuhr von Omega: die Speedmaster! Ihr unvergleichliches Design, die zuverlässige Technik und ein robustes Gehäuse machen sie beliebt und für den Alltag besonders einsatzfähig. Schon 1957 lancierte Omega mit der Speedmaster einen wasserdicht konzipierten, mit Runddrückern und verschraubtem Rückenboden versehenen Chronographen. Er hatte ein signifikant schwarzes Zifferblatt und eine aufgesetzte Stahllünette mit Tachymeterskala - die Speedmaster war am Markt! Ausgestattet mit dem Kaliber 321 wurde sie nicht nur eine Stilikone, sondern auch gleich zur Begleiterin auf dem Flug zum Mond. Seit dem ersten Modell wurde sie immer wieder modifiziert. Die Charakteristik und ihren Wiedererkennungswert nahm man ihr aber nicht. Es entstand eine Vielzahl von Uhren in diversen Varianten und Ausführungen. Bis heute haben sie nicht an Bedeutung und Aktualität verloren. Wir in der Chronothek wissen: "Technisch gesehen ist die Speedmaster eine einfach zu beherrschende und in der Bedienung unkomplizierte Uhr. Sie ist robust und anspruchslos, funktioniert verlässlich und dauerhaft. Sie ist Stilikone und ein Klassiker der Uhrengeschichte."






Spannend: 145.022-69 Pre-Moon s. 292 vs. 145.022-69 Post-Moon - zwei verschiedene Rückendeckel.

 

 

 

 

 

Von Kalibern und Materialien

Ursprünglich mit dem von Lemania produzierten Kaliber 321 ausgestattet, kam - kurz vor der Mond-Mission - das überarbeitete Werk 861 zum Einsatz. Erst Ende der 1990er-Jahre war eine weitere Version dieses Werkes auf dem Markt: das Kaliber 1861. Spannend ist besonders, wie Omega die Produktlinie in Zukunft weiterführen wird. So gibt es seit wenigen Jahren die Omega Speedmaster auch mit einem Automatikwerk und Datum oder auch in ausgewählten Materialien wie z.B. Keramik.

Laparotomie: Legendäres Lemania Kaliber 321. Bis Ende 1968 wurde dieses Werk in allen Omega Speedmaster Modellen verwendet. Später wurde es durch das Lemania Kaliber 861 ersetzt.




Heritage, Qualität& Design

Die Speedmaster ist DAS Leitprodukt der Firma Omega. Unserer Einschätzung nach wird der Listenpreis, der heute im Vergleich zu anderen Mitbewerbern und ähnlichen Chronographen günstig ist, deutlich zulegen. Denn sie hat alles, was eine Sammleruhr auszeichnet: Heritage, Qualität, Design und eine große Anzahl verschiedener Variationen und Sonderauflagen, die das Grunddesign allerdings kaum veränderten. Frühe Speedmaster Modelle werden heute mitunter über 100.000.- Euro versteigert. Für den "normalen" Uhrenliebhaber kaum erschwinglich. Aber bei nicht jedem Modell muss man derart tief in die Tasche greifen.

Nachfolger und aktuelles Modell: Die Speedmaster hat ein sehr hohes Wiedererkennungspotenzial und ist auch deswegen ein Klassiker.





Faszination Speedmaster  

Was uns an der Speedmaster so fasziniert: Wenn wir von Kunden nach einem "Klassiker der Uhrengeschichte" gefragt werden, führen wir sie gerne eben zu diesem Modell. Sie ist unserer Einschätzung nach eine Uhr mit dem Potenzial, auch noch in hundert Jahren nachezu unverändert populär zu sein. Sie ist der Prototyp einer Uhr, den wir als "Einstiegsmodell in den Luxusuhrenmarkt" bezeichnen. Fast ungerecht ist dieses Urteil, gehört sie doch in jede Sammlung und ist oft der Beginn einer großen Sammlerleidenschaft.

Text entnommen und angepasst aus "Das Prinzip* Uhr" für den Blog der Chronothek.

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